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Nicht verwechseln: Einkommensrunde Bund und Kommunen

Am Dienstag (24.01.2023) starten die Tarifverhandlungen von Bund und Kommunen. Die komba gewerkschaft im dbb beamtenbund und tarifunion macht deutlich: Ohne die Beschäftigten ist kein öffentlicher Dienst zu machen.

Ulrich Silberbach 2019 während einer Kundgebung in Düsseldorf
Ulrich Silberbach, DBB Vorsitzender

Was bedeutet das für uns, als Beschäftigte der Uniklinik Aachen (Geltungsbereich TV-L)? 

 

Dass die Ergebnisse dieser Tarifrunde des TVöD nicht auf uns angewandt, aber ein guter Indikator für die nächsten Forderungen in der Verhandlungsrunde der Länder sein werden. 

 

Also Hände in den Schoß legen und die Kolleg*innen der Kommunen und des Bundes nicht unterstützen? 

Solidarität über Tarifgrenzen hinweg

Auch wenn die gemeinsamen Zeiten des BAT der Vergangenheit angehören – und in Zukunft eine weitere Aufsplittung (gerade im TV-L) leider bereits beschlossene Sache ist – stehen wir von der Fachgruppe Uniklinik Aachen an der Seite der Kolleg*innen unter dem Dach des DBB. 

 

So wie die verbeamteten Kolleg*innen ihre Urlaubstage und Überstunden opfern, um bei den Streikmaßnahmen begleitend teilnehmen zu können, so werden auch wir unsere Stunden und Urlaubstage opfern zur Unterstützung dieser ersten Tarifrunde des öffentlichen Dienstes im Jahr 2023.

 
Aber nicht vergessen: Auch wir sind in diesem Jahr dran!

Sonderseite des DBB zur EK 23

Sascha Faber

Sascha Faber

1985 geboren in Eschweiler. 2005 Zivildienst, 2007-2009 Ausbildung zum Rettungsassistenten. Seit 2009 Mitarbeiter der Uniklinik Aachen und seit 2012 in verschiedenen Funktionen (Ersatzmitglied, ordentliches Mitglied, freigestelltes Mitglied) im Personalrat der nichtwissenschaftlich Beschäftigten.
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